Bodenseequieker

Cuy Hobbyzucht


Die Stressanfälligkeit von Cuys


Ein besonders Stressanfälliges Tier gehören sollte man nicht zur Zucht verwenden! Man sollte auf den Charakter der Zuchttiere zu achten!

Man kann ein hektisches Cuy auch in eine zahme Gruppe setzen. Besonders wichtig ist es, Augenhöhe zu beachten, also den Käfig/Eigenbau hochzustellen.

Bei Transporten (zum Tierarzt oder zu Ausstellungen) sollte man für jedes Cuy eine Box verwenden. In Stresssituationen werden Cuys aggressiv! 

 

Zur Verpaarung von Cuys mit Hausmeerschweinchen 

Niemals Hausmeerschweinchen-Weibchen von einem Cuy-Bock decken lassen. Man kann aber einen Hausmerschweinchen-Bock mit einem Cuy-Weibchen paaren. 

Cuys als Haustiere für Kinder?

Für Kleinkinder sind Cuys nicht geeignet, aber zahme Cuys können durchaus an Heranwachsende und Jugendliche ab 10-12 Jahren vermittelt werden - allerdings immer nur wenn die Eltern dabei sind

Unterbringung von Cuys 


Cuys brauchen mehr Platz wie ein Hausmeerschweinchen, da sie um einiges größer werden.

Ein ausgewachsenes Cuy hat zwischen 2 und 4 kg Körpergewicht,
je mehr Platz, desto besser. Cuys können auch in mehrstöckigen Freilaufgehegen untergebracht werden.

Wichtig sind viele Verstecke und dass sich die Tiere gut aus dem Weg gehen können.
Bewegung ist sehr wichtig für Cuys!

Cuys reagieren gestresst, wenn man von oben auf sie herabgreift, daher ist es vorteilhaft, wenn der Käfig höher gestellt wird.

Besonders bei schreckhaften Tieren ist es ganz wichtig, dass man genug Unterschlupfmöglichkeiten anbietet. 

Daher braucht jedes Cuy sein eigenes Häuschen, immer in der größe wie für ein Kaninchen. An trockenen Plätzen eignen sich gut Pappkartons oder Gemüsekisten mit herausgeschnittener Öffnung. Die sind meist kostenlos und man kann Sie einfach wieder entsorgen.

Wir haben zusätzliche Versteckmöglichkeiten 20-er Abwasserrohre aus dem Baumarkt als Parcours auslegen.

Damit ihr euer Meerschweinchen besser versteht, habe ich hier einige typische Lautäußerungen zusammengestellt:

Brommseln
I
st ein brummelndes, grunzendes und andauerndes Geräusch mit dem Böckchen versuchen ihren Weibchen zu imponieren. Dabei wiegen sie langsam mit ihrem Hinterteil hin und her, halten ihren Kopf gesenkt, umkreisen so das Weibchen und stupsen sie immer wieder von der Seite an. 
Auch hört man dieses Brommseln von Böcken, wenn seine Damen Meinungsverschiedenheiten haben. Er scheint sie damit zu beruhigen. 
In reinen Männer- WG`s scheint es zur Klärung der Rangordnung zu dienen. Brünstigen Meerschweindamen stoßen dieses Geräusch auch manchmal aus; sie versuchen dann sogar andere Weibchen zu besteigen. 

Fiepen
B
edeutet, dass sich ein Meerschweinchen verlassen fühlt oder Angst hat. Es ist auch der erste Laut, den ein Baby beherrscht und von sich gibt, wenn Mutter und Geschwister nicht sichtbar sind.

Glucksen
Bedeutet Zufriedenheit. Manchmal zeigt es seinen Zufriedenheit zusätzlich durch Bocksprünge . Auch gluckst eine Meerschweinchenmama mit ihren Jungen und verspricht ihnen damit Schutz und Wärme.

Gurren
I
st ein Beruhigungslaut, der benutzt wird, wenn sie ein neues oder unangenehmes Geräusch gehört haben und sich damit gegenseitig beruhigen.

Lautes Quieken
Wer Meerschweinchen sein Eigen nennt, kennt es nur zu gut. Es ist ein lauter, monotoner, stossweise erfolgender Rufton, der uns Menschen gilt. Es bedeutet soviel wie: „Wir verhungern!“ oder „Wir wollen Futter!“. Bei bestimmten Geräuschen, wie z. B. durch das Rascheln mit einer Plastiktüte, geht es los und das meist alle zusammen!

Zähne klappern
Warnlaut und Imponiergehabe. Er signalisiert höchste Erregung und bedeutet als Drohgebärde: “Komm mir nicht zu nahe!“ und bei Angst:“ Lass mich in Ruhe!“

Zirpen, Zwitschern:
Dieses Geräusch hört man sehr selten und ist ganz anders, als die sonstigen Äusserungen eines Meerschweinchens. Es hört sich an wie das Zwitschern eines Vogels. Es sind immer lauter werdende, kurz hintereinander ausgestossene hohe Laute, wobei sich die Flanken des Tieres sich heftig bewegen und das Mäulchen leicht geöffnet ist. Es scheint, als müsse das Schweinchen viel Kraft aufbringen, um das Geräusch von sich zu geben. Es kann sich von wenigen Minuten bis zu etwa einer halben Stunde hinziehen. Das Bemerkenswerte ist, dass alle anderen Meerschweinchen in eine Art Starre verfallen, die sich in der Umgebung befinden.
Über die Bedeutung kann man nur mutmassen. Man nimmt an, dass es ein Konfliktlaut ist und dann gebraucht wird, wenn Gefahren drohen, zur Stressbewältigung bei Rangordnungskonflikten, bei Krankheit oder Tod eines Tieres. Es scheint als Ersatzhandlung zu dienen, um Stress abzubauen.

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